Technik: Aquarellmalerei und Zeichnung auf Papier

 
Als Dreijähriger hat Philippe Devaud das subtile Rötelselbstportrait seines väterlichen Großvaters gesehen.
Der Flugzeugtechniker, der in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts in Paris lebte und arbeitete und der mütterliche Großvater der am Thunersee im Berner Oberland nebenberuflich mit Feder zeichnete und in Öl malte, beeinflussten ihn genauso wie seine Eltern.
Schon früh zeichnet er immer und überall - aquarelliert schon als Sechzehnjähriger in Olympia in Ermangelung von Wasser mit Spucke.


 
Ab 1981 zeichnet er mit, Rötelstiften fast malerisch, heute zum Teil mit aus Pigmenten selbst hergestellten Kreiden, an der Staffelei mit und ohne Malstock.
Papier: ZANDERS STERN glatt 300g/qm.

Zeichnung ist die Basis aller Pinselführung! Das Lösemittel für den Menschen ist das Wasser!


 
Ab 1992 - 1997 Aquarelle hauptsächlich auf ARCHES Büttenkarton in Rollen, 300 g/qm Torchon Grobkorn mit selbsthergestelltem Büttenrand (Formate bis zwei Meter).
Arbeit an der Staffelei mit Malstock und langstieligen, langhaarigen Rotmarderpinseln.

Lichtechte Pigmente in Gummi Arabicum angerieben und verdickt. Ohne Vorzeichnung „al prima“ ins nasse Papier gemalt.
In Hautpartien auch Aufbau mehrfacher Schichten.
Kaschierung der bemalten Büttenpapiere mit einem Spezialverfahren.

„Manchmal denke ich von seinen Werken, ich lernte mit meinen Augen zu „hören“. Sie erzeugen „Echo“, wenn ich mich auf sie einlasse. Wenn ich auch die souveräne Meisterschaft des Künstlers bewundere, bin ich ihm doch im Verstehen nahe.“ Prof. G. Liebetrau


 
   
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