Technik: Kopien alter Meister

 
Die altmeisterlichen Techniken seiner Ölmalerei überzeugten Sammler in England, New York, Vancouver Island und der Schweiz.

Ab 1993 erster Kontakt zu Prof. Mairinger vom Institut für Farbenchemie an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Studium der Infrarotaufnahmen und Farbgebung vor Ort. Durch die gute Zusammenarbeit mit Dr. Georg F. KREMER Dipl. Chemiker, Farbmühle in Aichstetten, (http://www.kremer-pigmente.com), Auswahl der richtigen historischen Werkstoffe.
2001 Zusammenarbeit mit dem Chefrestaurator der Gemäldegalerie Dresden, Gerhard Ruger, für die Planung der Blumenstilleben des 17. Jahrhunderts (siehe Bild unten).
Individuelle klassische Kreidegrundierung auf belgischer Leinwand.
Eitempera-Imprimitur auch zweifarbig, streifiger Auftrag.
Silberstiftzeichnung, Kreidezeichnung.

 
Klassischer Untermalungsaufbau je nach Werk mit selbstangeriebenen Pigmenten. Entweder in Eitempera oder mit selbst an der Sonne eingedicktem Walnussöl, mehrere Jahre gelagert (Oleum Crassum), sowie Lärchen Terpentin und Strassburger Terpentin (Balsame).

 
Lösemittel: Doppelt rektifiziertes Terpentinöl und ab 1994 Shellsol.
Mehrfaches Überarbeiten von deckendem Licht und lasierenden Schatten mit Lasuren unter Zusatz von trocknungsreaktiven Pigmenten und selbst an der Sonne eingedicktem Leinöl (mindestens 10 Jahre alt).

Malen mit Palette, langstieligen 5 verschiedenen Pinselarten und Malstock an der Staffelei.
Firnis: Naturharz – Wachsgemisch
Bis zur Vollendung der Kopien vergingen zum Teil zwei Jahre. Seine Assistenten bekamen die Chance an bestimmten Hintergrunduntermalungen ihre Erfahrungen zu machen und gelangten nicht selten an ihre Grenzen.
Nur der immerwährende gleiche Tagesablauf über Jahre, gibt durch die Gewöhnung an das Leben mit der Staffelei die Energie frei, solche Auftragsarbeiten bis zum kleinsten Detail erfolgreich zu vollenden
.

 
   
home